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Tag 3


Wieder beginnt unser Tag mit Redaktionsarbeit. Wir versuchen uns an alle Ereignisse vom Tag davor zu erinnern. Es sind ja so viel Eindrücke. Das ist dann gar nicht so einfach sich alles zu merken. Aber wir haben uns schließlich erinnert. Zuerst schrieben wir an unserem Radiobeitrag über den Green Screen-Workshop. Ein Audiobeitrag besteht in diesem Falle aus Original-Tönen, die wir aus den Interviews herausschneiden. Und dann kommt noch ein Text dazu, mit dem wir eine Geschichte erzählen. Den werden wir dann am letzten Workshoptag selber sprechen und alles zusammen mixen. Das haben wir noch nie gemacht, wir freuen uns aber jetzt schon drauf.

 

Internetführerschein im Kreismedienzentrum Reutlingen

Nebenan im Kreismedienzentrum kommen allmählich ganz viele Kinder zwischen 7-10 Jahren. Sie wollen heute auch den Internet-Führerschein machen. Da sind Kinder dabei, die schon öfters im Internet was angeguckt oder gespielt haben. Und da sind Kinder, die noch nie im Internet waren, sich aber unheimlich darauf freuen. So wie Konsti (8 Jahre).  Der Internet-Führerschein könnte so etwas wie ihre Eintrittskarte ins Internet sein. Manche Eltern sind dann beruhigter, wenn sie wissen, ihre Kinder haben davon schon eine Ahnung.
Der Workshopleiter Frank Wagner berichtet uns, dass alle Kinder in seinen Workshops in Zwiefalten und Münsingen ihren Führerschein bestanden haben. Super, super, wir gratulieren!!!

Hier gehts zum Interview der Teilnehmer des "Internetführerscheins"

 

 

 

YouTube Video Trixx – Effekte mit Pixilation-Technik

Heute findet nochmals ein spannender Workshop im Haus der Jugend in Reutlingen statt. Drei Jungs drehen kurze Filmchen in der Art nach Stop Motion. Noch früher nannte man das auch Trickfilm.
Den ganzen Vormittag über haben die Jungs mit ihren Betreuerinnen Lea und Lena an der Geschichte und für die Geschichte gebastelt. Ihr Vorbild ist die Spiele-App Minecraft. Sie ist bei Kindern unheimlich beliebt. Dazu mussten verschiedene Dinge gebastelt werden: Eine Diamantschwert (natürlich aus Papier), ein Zombie (auch aus Papier) und Enterkugeln (aus Knetmasse).
Wer an einem Pixilation-Workshop teilnimmt, sollte mit seinen schmutzigsten Klamotten kommen. Da muss man sich nämlich auf dem Boden wälzen und rutschen. So lange bis der Film fertig ist. Die drei Jungs haben den Film fast schon bei der zweiten Aufnahme fertig gedreht. Größte Schwierigkeit war zunächst, das iPad so einzustellen, dass die ganze Szene ins Bild passt. Das nächste Problem: Die Schauspieler müssen sich in ganz kleinen Moves bewegen. Nach jeder kurzen Bewegung wird ein Foto gemacht. Die Fotos hintereinander abgespielt ergeben dann den Film. „Das ist so ein bisschen wie beim Daumenkino“, erzählt uns Philip aufgeregt. Er ist auch der Kamera-Mann bei der Geschichte und scheint alles im Griff zu haben. Er erklärt uns dann nochmals ganz genau, was Pixilation-Technik bedeutet:
„Des ist praktisch ein Daumenkino, das man dreht. Man macht einen Film. Man macht ein Foto, verschiebt die Dinge und die Personen bewegen sich. Und macht nochmal ein Foto und so geht das weiter. Dann lässt man alles schnell hintereinander ablaufen.“

Hier gehts zum Interview der Teilnehmer des "Internetführerscheins"

 

 

Hier könnt ihr euch die Videos aus dem Stop-Motion-Kurs ansehen:

 

Weiter zur Dokumentation - Tag 4