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Tag 2

Das eine für Journalisten ist: Rausgehen, Interviews führen, Bilder schießen, Informationen sammeln, recherchieren; das andere ist die Redaktionsarbeit. Damit haben wir vom Journlistenteam den zweiten Tag bei der Jugendmedienwoche begonnen. Wir mussten erstmal das Material vom Vortag sichten und auswählen: Wie zum Beispiel Fotos aussuchen Texte zu den Workshops schreiben und die Interviews bearbeiten. Da entstand dann auch schon unser erster Radiobeitrag zu dem Internetführerschein. Als wir das erledigt hatten, fuhren wir dann nach Ödenwaldstetten.

 

Ödenwaldstetten: Hörspiel Akustrix

Bei dem Workshop in Ödenwaldstetten ging es darum ein Hörspiel zu produzieren: Wie macht man ein Hörspiel selber und was muss man da alles beachten und tun. Die vier Kinder mit der Leiterin Mira Wunderlich hatten einen tollen Tag. Als erstes nahmen sie alle Geräusche auf, die in ihrem Hörspiel vorkommen sollten. Wie hört sich zum Beispiel ein Fahrrad an oder Schritte auf Kies und im Laub. Da brauchte es immer mehrere Aufnahmen bis schließlich das Geräusch so im Kasten war wie es sich anhören sollte. Das hieß: Aufnehmen, abhören, nochmal aufnehmen mit einer anderen Aussteuerung des Tones oder mit einer anderen Mikrofonhaltung, dann wieder abhören usw.

Bild Akustrix Ödenwaldstetten

Danach haben die Kids sich das ganze am Computer angehört und festgestellt, dass dabei ganz realistische Töne herausgekommen waren. „Das ist tatsächlich schon ein Stück Arbeit, so ein Hörspiel macht sich nicht von alleine,“ prophezeite Mira Wunderlich ihren Workshopkids. Und das sah man denen auch an. Ein paar hatten ganz schön rote Wangen, so begeistert hatten sie sich in die Hörspielarbeit gestürzt. Aber alle hatten Riesenspaß dabei. Maja gefiel „am Hörspielmachen, dass man Geräusche mit einbauen kann, die das Ganze echter wirken lässt und dass es verschiedene Stimmen gibt.“ Zu den Stimmen und zum Sprechen kamen die Kids erst am Nachmittag. Klar kann man den Text der einzelnen Rollen ablesen und ins Mikrofon sprechen. Das aber soll gerade nicht sein. Es soll sich ja alles sehr lebendig anhören und das heißt dann: Üben, üben, üben bevor die Stimme aufgenommen wird.

Bild Hörspiel Ödenwaldstetten

Mira sei Dank blieb dafür viel Zeit, denn Mira Wunderlich hatte das Manuskript zu dem Hörspiel geschrieben. Das hätte die Gruppe an diesem einen Tag wahrscheinlich nicht auch noch geschafft. Bei dem Hörspiel ging es um eine Halloween-Party, die anders endet als geplant, und es gruselt ganz viel.

Interview

Bild Hörspiel InterviewBild Hörspiel Interview2


 

Metzingen: Internetführerschein

In Metzingen gab es für acht Kinder noch mal die Möglichkeit, den Internetführerschein zu machen, mit dem „Fahrlehrer“ Frank Wagner. Die Kids haben auch eine Europakarte gepuzzelt wie in Münsingen. Danach haben sie am Computer ganz verschiedenes Internet-Seiten ausprobiert. Dabei merkten sie, dass es ganz viel Werbung gibt und dass diese gewaltig nervt.

Bild Internetführerschein MetzingenBild Internetführerschein Metzingen1

Sie probierten die Internet-Seiten Togo.de, Kika.de oder Frag-Finn.de und noch ganz viele andere Seiten. Schnell erfuhren sie, dass die Seiten auch ganz unterschiedlich aufgebaut sind und dass man für verschiedene Informationen auch mal mehrere Seiten anwählen und die Informationen vergleichen muss. Alle Kinder hatten sehr viel Spaß dabei die ganz vielen unterschiedlichen Seiten auszuprobieren. Übrigens haben alle Kinder die Internetführerschein-Prüfung bestanden.

Bild Internetführerschein Metzingen3

Der Leiter der Workshops Frank Wagner bestätigte auch, „dass schon viele Kinder einiges über das Internet wussten. Vermutlich haben sie schon mehrfach mit ihren Eltern darüber gesprochen.“ Die Kids lernten aber noch ganz viel neue Dinge, die zu beachten sind. Für die achtjährige Mia war nach dem Workshop vollkommen klar, dass sie nicht ihre Adresse und Telefonnummer im Internet veröffentlichen will. 

Bild Internetführerschein Metzingen5Bild Internetführerschein Metzingen6

Auch in Pliezhausen konnte man übrigens noch den Internetführerschein machen. Aber da konnten wir dann leider nicht mehr vorbeischauen.


 

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