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Der erste Tag

Münsingen: Workshop „Internet-Führerschein“

In Münsingen im Alten Rathaus besuchten wir den Kurs „Internet-Führerschein“. Kursleiter war Frank Wagner. An dem Workshop nahmen 15 Kinder teil. Am Anfang spielten sie ein Spiel, in dem es darum ging, wer sich alles schon mit dem Internet auskennt. Danach bastelten die Kinder alle ein Namensschild, entweder mit den Zeichenfiguren Flizzi oder mit Eddi. Alle Namensschilder sahen sehr schön aus und waren bunt.

Bilder Namensschilder basteln

Danach durften die Kinder an diesem Tag zum ersten Mal an die Computer. Alle fanden es spannend und aufregend. Als erstes lernten die Kinder alle zusammen mit Hilfe eines Lernprogramms die wichtigsten Grundlagen kennen z.B. was es alles für Browser gibt. Durch das Programm führte Eddi. Er zählte Mozilla Firefox, Safari, Google Chrome und den Internet Explorer auf. Danach durften die Kinder selbst herausfinden, welche Browser sie auf ihrem Computer haben.
Als nächstes haben sie Seite www.internet-abc.de aufgeschlagen. Dort gab es einen sehr schönen Film, wo alles noch mal für die Kinder erklärt wurde.

Bilder Mädchen m PC

Bild Workshop Jungs am PCBild Workshop Mädchen am PC

Danach durften sie alle ein Spiel spielen, in dem es darum ging, wie man so genannte „Popups“ schließen kann. Da taucht nämlich immer wieder lästige Werbung auf. Alle haben die Aufgabe erfolgreich gemeistert. Als nächstes durften alle am Computer Spiele spielen und Filme schauen. Dabei wählten die Kids kindgerechte Internetseiten aus, also nicht Youtube und so.
Danach haben alle Kinder eine große Europa- Karte zusammen gepuzzelt. Das diente dazu, alle Endungen von Internetseiten kennenzulernen wie zum Beispiel für Deutschland: .de, für Frankreich: .fr, für die Schweiz: .ch und für Dänemark: .dk. Und noch viel mehr.

Bild Europakarte Workshop Münsingen


 

Pfullingen: Trailer – Die Lust auf Film


In Pfullingen haben wir uns angeschaut wie es geht Trailer zu filmen. 10 Kinder nahmen an dem Workshop teil, die Leiter waren Heidrun Assert und Wilfried Lever von Medien und Mehr e.V.. Es gab drei Gruppen von Kindern die einen Trailer drehten. Am Anfang saßen die Kinder in einem Stuhlkreis und sprachen über Datenschutz und wo man Bilder machen darf oder auch wo Tabuzonen sind. Viele Kinder wussten schon einige Sachen, zum Beispiel über Urheberrechte, und machten sehr gut mit. So lernten sie, was man alles beachten muss, wenn man ein Bild im Internet veröffentlichen will. Wer ist auf einem Bild und wen muss ich dann erst um Erlaubnis fragen, wenn ich das Bild veröffentlichen will? Zum Beispiel bei Minderjährigen auf einem Bild muss man in jedem Fall erst die Erlaubnis von deren Eltern einholen. Und manches geht überhaupt nicht: Jemanden zum Beispiel beim Duschen zu fotografieren, weil man dabei dessen intimste Privatsphäre verletzen würde. Veröffentlichen darf man nur Bilder, die man selber geschossen oder wofür man vom Urheber eines Bildes die Erlaubnis eingeholt hat.

Bild Stuhlkreis Trailer Pfullingen


Zurück zu den Nachwuchsfilmern: Die erste Gruppe hatte einen Trailer mit Playmobil-Figuren gemacht. Der Trailer sollte auf einen Film aufmerksam machen, in dem ein Bauernhof brennt und sich die Playmobilfiguren retten müssen. Eine andere Gruppe hatte einen kleine Grusel-Trailer gemacht, der wirklich super grusselig war. Da spielten die Kids die Figuren im Trailer selbst. Es ergab insgesamt drei tolle Trailer, die super spannend wurden.
Die Kinder erzählten uns, das Wichtigste beim Trailerproduziereb ist: Er muss auf alle Fälle besonders spannend sein. Die Leute müssen dabei unbedingt Lust bekommen, sich den Film anschauen zu wollen. Deswegen verrieten sie nicht alles was im Film passiert. Und wir erfuhren auch, dass man in einem Trailer nicht frei schalten und walten darf. Erstens sollte er nicht zu lange sein, weshalb auch die Spannungsmusik relativ kurz ist. Und zweitens muss der Trailer auch die Fantasie der Zuschauer anregen und einfach nur neugierig machen.

 Interview 

Bild Interview TrailerBild Interview Trailer2


 

Reutlingen: Spiele entwickeln am Computer


Als drittes besuchten wir den Workshop Spiele programmieren im Reutlinger Haus der Jugend. Es war eine Gruppe von 8 Kindern und der Leiter war Darius Mozgiel von der Kulturwerkstatt. Als wir dort ankamen, hatten die Kinder mit dem kostenlosen Programm Scratch 2.0 schon tolle Spiele programmiert und feilten gerade an den Feinheiten. Die erste Aufgabe war eine Rennstrecke selbst zu programmieren, was den Kindern ohne Weiteres gelang, obwohl sie zum Teil keinerlei Vorerfahrungen mitbrachten. Es schien kinderleicht und den Kindern gefiel es. Fabian hatte bereits zu Hause mit Scratch 2.0 gearbeitet und machte sich in dem Workshop an ein „Jump- und-run-Spiel“. Das war dann schon die nächste Stufe des Programmierens.

Bild Spiele entwickelnBild Spiele Rennstrecke

Da wurden tolle Rennstrecken programmiert für Autos, für Schiffe, sogar für Einhörner. Ziel war es natürlich, die Rennstrecken so abzustecken, dass es für den Spieler gar nicht so einfach ist, den Parcour zu bewältigen. Man sollte ruhig öfters neben der Strecke landen. Eine Höchstlaufzeit sollte festgelegt werden, schließlich will man ja den Ehrgeiz der Spieler herausfordern.

Bild Spiele entwickeln Einhorn

Alle Rennstrecken sahen sehr unterschiedlich aus. Das Wichtigste war, dass man in der richtigen Reihenfolge programmierte. Franzi, eine der Betreuerinnen des Workshops, fand dafür einen witzigen Vergleich: „Das ist so ein bisschen wie Morgenroutine nach dem Aufstehen. Es macht ja auch keinen Sinn die Zähne zu putzen, während man schon auf dem Schulweg ist, sondern direkt nach dem Frühstück und bevor man sich auf den Weg zur Schule macht.“
Da mussten sich die Nachwuchsprogrammierer in der Kulturwerkstatt ziemlich konzentrieren, damit ihnen keine dummen Fehler unterliefen. Aber alle Kids waren eifrig dabei und hatten viele Fragen an die Betreuer und noch mehr Spaß beim Programmieren.

Interview

Bild Spiele entwickeln Interview

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