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 Tag 2 - Dienstag, 03.11.2015

Heute ist erst mal Redaktionsarbeit angesagt. Vom gestrigen Tag müssen wir noch unser ganzes Material sichten und Artikel schreiben, Fotos bearbeiten und auch O-Töne schneiden. Robin bearbeitet auch schon die ersten Videos, die wir gestern gedreht haben.

"Wir hängen uns ganz schön rein"

 

Internetführerschein - Workshop in der Gemeinschaftsschule Pliezhausen

Am späten Vormittag fahren wir dann zum zweiten Workshop mit dem Thema „Internetführerschein“, diesmal in der Gemeinschaftsschule Pliezhausen. Unser erster Eindruck, als wir ankommen: Die vier Mädchen und sechs Jungs haben deutlich viel mehr Platz als gestern beim gleichen Workshop im Haus der Jugend in  Reutlingen.
 
   
In Pliezhausen machen Kinder von acht bis zwölf Jahren den Internetführerschein. Als wir ankommen lernen sie vom Workshopleiter Johannes Hudelmaier gerade etwas über die Netiquette im Internet. Was sagt man besser nicht, was ist noch okay usw. Auf den Bildschirmen lesen wir jede Menge Passwörter, die die Kids mal auf ihre Sicherheit überprüft haben. Gelernt haben sie am Morgen schon, was man tun soll, wenn einem etwas komisch vorkommt. Man könnte beispielsweise dann schnell zu den Eltern gehen und die Sache von ihnen anschauen lassen. Auch Lehrer können da weiterhelfen.
 
 
Einige der Kids haben wir interviewt und gefragt wieso sie sich für diesen Workshop entschieden haben, was sie da machen, was sie davor schon wussten und was sie neu dazu gelernt haben. Manche kannten sich schon ganz gut aus und meinten, sie würden trotzdem noch einiges dazulernen.
 
 
Die meisten Kinder haben sich nicht getraut allein vor der Kamera zu stehen, sondern wollten mit ihren Freunden zusammen interviewt werden. 
 
 
Übrigens die am häufigsten gestellte Frage  bei diesem Workshop war: „Darf ich jetzt auf Youtube?“
 
 

Haste Töne – Rockbandworkshop in Engstingen

Am Nachmittag fahren wir nach Engstingen ins Jugendhaus. Dort schallen uns schon von weitem laute Gitarrenriffs und Schlagzeuggetrommel entgegen. Da hat jemand ordentlich die Verstärker aufgedreht. Im zweiten Stock treffen wir dann die sieben Teilnehmer an dem Workshop. Zwischen Tresen und Säulen haben die Musiker ihre Instrumente und Verstärker aufgebaut: Ein Schlagzeug, Gitarren und Bass, Keyboard und zwei Mikrophone.
 
 
 
 
Wir erfahren, dass  die Jugendlichen z.T. noch überhaupt kein Instrument gespielt haben außer Blockflöte. Nur die Schlagzeuger bringen Übung mit und die Gitarristin. Natürlich auch Tim, der Leiter des Workshops. Am Vormittag, so erzählt er uns, hätten sich die Musiker mit ihren Instrumenten vertraut gemacht. Kurz bevor wir vom Journalistenteam auftauchen, haben die Musiker einen Song geschrieben, in dem es um Schule geht und Schüler, die eigentlich keinen Bock auf Schule haben (yeah, yeah!).
 
 
 
Jetzt wird der Song geprobt. Und da stimmt noch nicht alles zueinander. Im Lärm kriegt Benny am Schlagzeug z.B. nicht immer mit, wenn der Bandleader unterbricht, und trommelt eifrig weiter. Und die Sänger Vanessa und Kevin sind auch schlecht zu hören im Vergleich zu den Gitarren, dem Bass und dem Schlagzeug. „Aber das wird schon“, sagt Tim, von der Musikwerkstatt Reutlingen, der den Workshop „Haste Töne“ leitet.
 
 
Beim Musikmachen komme es vor allem auf Taktgefühl an, auf Motivation und man muss einfach Lust haben Musik zu machen. Das hatten die Musiker im Jugendhaus Engstingen unbedingt. Mit „No woman, no cry“ fing es an, dann spielten sie „We will rock you“ und den Nachmittag über arbeiteten sie an ihrem eigenen Song. Am Ende des Workshops wird der Song noch auf Video gebannt. 
 
 
 

 

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