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Tag 2 - Dienstag, 28.10.2014

„Internetführerschein“ für 8-11-Jährige in der Münsterschule in Zwiefalten:

Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man in den Ferien eine leere Schule besucht. Die Münsterschule auf der Anhöhe von Zwiefalten ist leer heute, na ja fast leer. Neun Schüler und Schülerinnen sind gekommen. Sie wollen im PC-Raum der Schule heute den Internetführerschein machen. Den Führerschein macht man ja auch in der Fahrschule. So macht man den Internetführerschein wohl auch am besten in der Schule, haben sich die Mädchen und Jungen gedacht.
Dort lernen sie wie man sicherer im Internet umgeht und gute Passwörter findet , die sie beispielsweise bei seinem E-Mail-Programm benutzen können. Alles zu ihrem Schutz, denn so machen sie es Hackern verdammt schwer, auf ihren Account zuzugreifen.

Bild Internetführerschein zwiefalten
Man kann nicht nur vor dem PC sitzen, man muss sich auch mal bewegen.

Die Kinder heute in dem Kurs sind 8-11 Jahre alt und haben sich größtenteils selbst entschieden dort hinzugehen. Manche sind auch von ihren Eltern dorthin geschickt worden.
Die meisten haben noch keinen Computer, einige haben aber schon ein Smartphone, mit dem sie ins Internet gehen können. Moritz (11) zum Beispiel darf eine halbe Stunde am Tag am Computer seiner Eltern spielen oder auch was anderes machen. Er hat auch schon ein Handy und darf unter der Woche 30 Minuten am Tag ins Internet. Er kennt sich auch schon ein bisschen aus .
Clara (10) dagegen hat noch keins. Sie weiß auch noch so gut wie nichts über Soziale Netzwerke . Sie darf aber Spiele auf dem Computer ihrer Eltern spielen. Sie würde das Internet gerne zum Chatten mit ihren Freundinnen nutzen.

 

Astrid und Johannes leiten den Workshop und erzählen den Kindern, was man beispielsweise beim Chatten beachten sollte. Das hört sich zunächst ein bisschen trocken an, aber sie können danach mit Unterstützung die für sie wichtigsten Regeln fürs Chatten aufschreiben. 


 

Radiobeitrag Workshop Internetführerschein in Zwiefalten

Bild Radiobeitrag

 

„Im Internet lauern viele Gefahren“, sagen uns die Eltern immer wieder. Also Vorsicht! Und am besten gleich den Internetführerschein machen, wie auf der Jugendmedienwoche in Zwiefalten und Reutlingen.

 

 

 

 

 

 


 

Stop-Motion – produziere deinen eigenen Trickfilm mit dem iPad

Wir fahren von Zwiefalten nach Hülben zu dem STOP MOTION- Kurs.
Als wir ankommen ist gute Stimmung im alten Schulhaus. Nach der Fahrt über einige Umwege knurrt uns der Magen. Jetzt dürfen wir endlich unsere bestellte Pizza essen.
Nach dem Mittag essen setzen wir uns in einen Halbkreis und schauen uns die Filme
an, die von den Stop-Motion-Kursteilnehmern am Vormittag schon gedreht wurden. Die meisten Filme wurden mit Legofiguren oder Smarties zusammengestellt. Es waren witzige kleine Filmchen.

Der Trick beim Trickfilm ist ja, Figuren oder Gegenstände, die sich nicht von alleine bewegen können, in Bewegung zu bringen. Man muss da immer ganz kleine Veränderungen an den Figuren vornehmen und jeweils ein Foto davon machen. Die vielen Fotos laufen dann hintereinander als Film ab, so als ob sich die Figuren wirklich selbständig bewegen würden. Der längste Film, den ein Junge gedreht hat, besteht aus 140 Bildern und dauert nur 12 Sekunden.

 

Bild Trickfilmbesprechung

Vor dem Filmen entwickeln Charlise, Ronja, Saskia und Maxim (mit Tanja Heuser) erst das Storyboard

Für den Nachmittag bekommen die Kinder von den Workshopleitern Tanja Heuser und Benjamin Heffner die Aufgabe, sich in kleinen Gruppen eine Geschichte auszudenken, die dann als Trickfilm gedreht werden soll. Die Kids beweisen viel Fantasie und können sich auch gut vorstellen, wie sie ihre Geschichte umsetzen wollen. Benjamin Heffner schärft aber allen ein, dass sie für ihre Geschichte ein gutes Storyboard brauchen, sonst werden sie Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer Ideen bekommen. Das heißt: am Anfang steht die Idee, dann zeichnet man die Geschichte als Fotogeschichte auf und dann erst geht man daran, die Figuren zu entwerfen und den Film zu produzieren. Da steckt ganz schön viel Vorarbeit drin, bevor man überhaupt ans Filmen geht. Filmen heißt hier ja eigentlich besser „fotografieren“, denn eigentlich schießt man nur Fotos, die später zum Trickfilm werden. Fotografiert wird aber nicht mit einem Fotoapparat, sondern mit iPads, die auf Stative geschraubt werden. Die Computer haben ein Programm, mit dem man die geschossenen Bilder gleich als Film ablaufen lassen kann. So können die Kinder immer wieder kontrollieren, ob ihr Film auch was wird.

 

Bild Trickfilmentstehung

Ronja, Maxim, Charlise und Saskia merken zum Beispiel während des Drehs, dass sie ihre Geschichte nicht zu Ende gedacht haben. Sie wollen aus Smarties gebastelte Figuren von Haus zu Haus ziehen und um Süßigkeiten betteln lassen. „Es ist ja bald Halloween, dachten wir. Da passt unsere Geschichte gut dazu,“ meint Maxim. Schon allein die vier Figuren – Geist, Kürbis, Hexe und Vampir – zu basteln dauert eine ganze Weile. Zunächst entstehen nur Köpfe und Rumpf der Figuren, die Beine und Gliedmaßen werden erst beim Drehen aus Smarties gelegt. Das heißt aber auch, dass die Figuren aus Pappe und Papier „von hinten mit Smarties beklebt werden müssen, damit sie genauso hoch liegen wie ihre Beine und Arme, sonst passt nachher nichts zusammen,“ erklärt uns Ronja den Aufwand, den die Kids betreiben.
Beim Drehen dann merken die vier, dass sie nicht daran gedacht haben, wie ihre Figuren an den Streichholzhäusern vorbei kommen könnten. „Lasst sie doch einfach fliegen!“ schlägt ihnen Tanja Heuser vor. Wie die vier das wohl lösen werden?

In dem großen Saal der alten Schule von Hülben geht es zu wie in einem Filmstudio. Da stehen Scheinwerfer herum, da werden Szenen ausgeleuchtet, da fallen mal Requisiten auf den Boden – und vor allem geht es laut zu in dem Filmstudio. Macht ja auch nichts, denn an den Ton beim Trickfilm denkt man ja erst ganz zum Schluss.

Bild Trickfilmdreh

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