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Donnerstag, 31.11.2013

Brickfilm

Bild Bilder lernen laufenDie erste Station für uns vom Reporterteam: Der Brickfilm-Workshop in Hohenstein.
Nein, „Brickfilm“ enthält keinen Tippfehler. Wir lernen gleich zu Anfang, dass ein Brickfilm ein Trickfilm mit Legosteinen und –figuren ist. Trickfilme kann man ja mit allen möglichen Elementen machen, Hauptsache man bringt die an sich bewegungsunfähigen Figuren in Bewegung. Ideal dafür sind beispielsweise Figuren aus Knetmasse, aber auch Lebensmittel lassen sich für Trickfilme verwenden, wie wir in diesem Workshop noch sehen werden.
 

 Bild ids mit Trickfilmszene
 

Und wie werden diese Figuren bewegt? Die Antwort darauf geben die Workshopleiter Florian Beutenmüller und Jürgen Jünger. Die Technik heißt Stop Motion. Wenn man an einem Lego-Männchen hintereinander immer kleine Veränderungen vornimmt und nach jeder Veränderung ein Bild schießt, dann entsteht beim schnellen Abspielen dieser Bilder der Eindruck, das Legomännchen bewege sich von selbst. Ein kleiner Kino-Film entsteht. Das menschliche Auge wird dabei ausgetrickst.

Wenn wir aber jetzt ein Insekt mit ins Kino mitnehmen und ihm diesen Film vorführen, sieht es nur aneinander gereihte Bilder sehen. Dass ein Insekt die Bilder als Film wahrnehmen könnte, müsste man die Bilder viel schneller ablaufen lassen.

Soweit die Theorie. Die Kids im Brickfilm-Workshop wollen aber ganz praktisch Filme produzieren. Als erstes bekommen Sie ein paar trockene Nudeln, einen Teller und ein I Pad, auf dem eine besondere App installiert ist, die es ermöglicht gute Stop Motions zu machen. Das tolle an der App ist, dass man die gerade geschossenen Bilder immer auch gleich als Film abspielen lassen kann. Das macht den Kids unheimlichen Spaß. Nudelgesichter entstehen da im Handumdrehen, Rigatoni versammeln sich zu Ameisenstraßen.
 

Bild bewegte Rigatoni
 

Leider können wir nicht den ganzen Tag bei diesem Workshop verbringen. Wir müssen zum nächsten Termin fahren – Reporterschicksal.

 

Entwerfe deine eigene Fotostory

Unsere nächste Station ist die Alte Turnhalle in Waldorfhäslach. Das ist heute der Jugendtreff der Gemeinde. Wir treffen uns mit den drei Workshopteilnehmerinnen Sophie, Nina und Johanna. Die drei wollen zusammen eine Fotostory erzählen. Eine Fotostory ist eine Geschichte aus fotografierten Bildern, die wie in einem Comic aneinandergereiht sind und Sprechblasen hat. Eine Fotostory findet man in jeder x-beliebigen Zeitschrift, beispielsweise auch in der Bravo.

Bild StoryboardBild Lösegeldforderung
 

Den ganzen Vormittag über haben sich die drei überlegt, welche Geschichte sie erzählen wollen, sie haben ein Storyboard gezeichnet. Die Rollen sind verteilt, die Kulissen und die Kostüme ausgesucht. Sophie spielt ein Mädchen, das von zwei Kidnappern entführt wird. Nebenbei fotografiert sie auch noch und gibt auch gerne die Regisseurin. Wie die anderen Workshopteilnehmerinnen ist sie voller Begeisterung dabei. Clever wie sie sind fotografieren die Mädchen die Geschichte nicht der Reihe nach, sondern beginnen von hinten. Dann haben sie schon mal die Bilder im Kasten, auf denen die Schauspielerinnen noch kein Kunstblut brauchen.

Bild Entführerinnen
Noch haben die Entführer etwas zu lachen, aber nicht mehr lange ….
 

Wir müssen die Szene am frühen Nachmittag leider wieder verlassen, denn noch gibt es für uns ja viel zu tun: Bericht vom letzten Jugendmedienwochentag und dann natürlich soll der Film üb er die ganze Woche noch fertig werden.

 

Fotostory zur Ansicht


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